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Umwelt » Greenpeace Weitere Quellen
Greenpeace
In diesem Feed haben wir die neusten Nachrichten von Greenpeace Deutschland zusammengestellt.
»Merkels Geheimvertrag: Betrug an der Bevölkerung 
 In den frühen Morgenstunden des 6. September 2010 hat die Bundesregierung mit den Atomkonzernen E.ON, RWE, Vattenfall, EnBW unter Ausschluss der Öffentlichkeit einen Vertrag unterzeichnet, der die Konditionen zur Laufzeitverlängerung festlegt. Das geheime Vorgehen, mit dem elementare demokratische Grundsätze missachtet worden sind, hat für viel Empörung gesorgt. Greenpeace veröffentlicht jetzt den skandalösen Vertrag.
»Erneuter Brand auf einer Ölplattform 
 Ã–l-Skandale und kein Ende: Im Südatlantik vor der argentinischen Küste brannte heute Morgen eine Ölplattform. Ein Besatzungsmitglied wurde leicht verletzt, die Anlage evakuiert. Nach bisherigen Erkenntnissen sei kein Öl ausgetreten. Die Plattform verfüge über eine automatische Notabschaltung, die sich aktiviert habe. Zwei Hilfsschiffe seien unterwegs. Die Anlage wird von dem Unternehmen ENAP Sipetrol betrieben. Sie liegt 15 Kilometer vor Cabo Vírgenes (Kap der Jungfrauen), etwa 2700 Kilometer...
»BP veröffentlicht Bericht zur Ölkatastrophe 
 Viereinhalb Monate ist es her, dass die Deep Water Horizon Plattform im Golf von Mexiko explodierte. Heute veröffentlichte BP seinen internen Untersuchungsbericht zu den Ursachen der Katastrophe. Die Untersuchung des britischen Ölkonzerns hat ergeben, dass eine ganze Reihe technischer und menschlicher Fehler zu einer der größten Ölkatastrophen der Geschichte geführt haben. Elf Menschen sind dabei ums Leben gekommen.
»Uranabbau in Indien: Interview mit einem Aktivisten 
 Dreiviertel der weltweiten Uranvorkommen liegen in den Gebieten indigener Völker. Die Menschen dort leiden unter den Folgen des Abbaus. Im Nordosten Indiens wird Uran im Bundesstaat Jharkhand gewonnen. Dort lebt die Minderheit der Adivasi, die ihre Herkunft von vor-hinduistische Bewohnern Indiens herleiten und noch bis in jüngere Vergangenheit eine naturverbundene Lebensweise bewahrten.
»Illegale Gen-Kartoffel Amadea auf Amflora-Acker 
 Von Anfang an war ihr Anbau umstritten - nun muss die Gen-Kartoffel Amflora in Quarantäne. Mecklenburg-Vorpommerns Agrar- und Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat verboten, die bei Zepkow im Müritzkreis angebauten Kartoffeln in den Verkehr zu bringen. Auf einem Gen-Kartoffel-Acker des Agrarkonzerns BASF in Nordschweden waren zuvor nicht zugelassene genmanipulierte Kartoffeln gefunden worden.
»Haft auf Bewährung für den Schutz der Wale! 
 Heute morgen verurteilten japanische Richter die beiden Greenpeace-Walschützer Junichi Sato und Toru Suzuki zu einem Jahr Haft, ausgesetzt für drei Jahre auf Bewährung. Damit verlassen die beiden Greenpeacer zwar den Gerichtssaal als freie Männer aber der fade Nachgeschmack über das Verfahren bleibt. Das Urteil wurde als Strafe für Diebstahl und Hausfriedensbruch ausgesprochen und stellt eine vollkommen inakzeptable Entscheidung dar.
»Greenpeace-Aktivisten verlassen Grönland 
 Für Jens, Sim, Timo und Matt geht es wieder nach Hause. Die vier Aktivisten, die über 40 Stunden lang die riskanten Tiefseebohrungen von Cairn Energy stoppen konnten, wurden drei Tage nach ihrer Festnahme auf der Bohrplattform Stena Don freigelassen und müssen Grönland verlassen.
»Jugendliche demonstrieren vor allen deutschen Atomkraftwerken 
 Vor den Atomkraftwerken Krümmel und Grohnde stehen heute jeweils rund 25 Greenpeace-Jugendliche und rütteln am Zaun.
»Von Röttgen enttäuscht – Protest in Paderborn 
 Er hatte es versprochen – und nicht gehalten: Umweltminister Röttgen erklärte am 22. Juli öffentlich, sich im Rahmen einer zwischenstaatlichen Vereinbarung für ein Moratorium für neue Tiefsee-Ölbohrungen einzusetzen. Ein entsprechende Antrag liegt Greenpeace vor und ist bestenfalls ein Witz. Herr Röttgen: Wort halten oder Ölkatastrophe?. So lautet die Frage, die Greenpeace-Aktivisten heute auf einer CDU-Regionalkonferenz in Paderborn an Röttgen richten.
»Stopp für schnellen Laufzeiten-Beschluss 
 Es hätte alles so schön passen können für die Bundeskanzlerin: Wie gerne hätte Frau Merkel die unpopuläre Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke zwischen der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Mai und dem Beginn des Wahlkampfs in Baden-Württemberg am Ende des Jahres (Wahltermin 27. März) durch den Bundestag geschleust. Dann hätte das Wahlvolk kaum eine Chance gehabt, seinen Unmut über die Atompolitik Merkels unmittelbar an der Wahlurne auszudrücken. Nun wird alles anders kommen - wie ein...
»Atommüllmenge würde sich verdreifachen! 
 Sogar eine sogenannte moderate Laufzeitverlängerung von zehn Jahren könnte bedeuten, dass der letzte Atommeiler erst 2053 vom Netz geht. Haben Atomkraftwerke heute weltweit ein Durchschnittsalter von 22 Jahren würde in Deutschland dann noch eines mit einem Alter von 67 Jahre laufen. Für den Atommüll bedeutet dies: Die anfallende Menge würde sich verdreifachen - im Vergleich zum Rot-Grünen Atomausstieg.
»Genauer betrachtet: Das Energiegutachten der Bundesregierung, Teil 3 
 Der dritte und letzte Teil unserer Kritik am Energiegutachten der Bundesregierung. Scharfe Kritik an dem Gutachten wird inzwischen auch aus dem Bundesumweltministerium (BMU) laut: Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung kritisiert das BMU, dass die Kosten des Klimaschutzes in dem Gutachten offensichtlich bewusst viel zu hoch angesetzt worden seien, um Klimaschutz und Umstrukturierung der Energieversorgung zu diskreditieren. Auch das Ökoinstitut Freiburg rügt Die Studie ist inkonsistent...
»Erneut Plattform im Golf von Mexiko explodiert 
 Knapp fünf Monate nach der havarierten Deepwater Horizon ist wenige hundert Kilometer entfernt erneut eine Bohrplattform explodiert. Dreizehn Menschen wurden ins Wasser geschleudert; eine Person scheint verletzt zu sein. Der Unfall ereignete sich etwa 120 Meilen vor der Küste Louisianas. Greenpeace ist auf dem Weg in die Unglücksregion.
»Genauer betrachtet: Das Energiegutachten der Bundesregierung, Teil 2 
 Fortsetzung unserer Kritik am Energiegutachten der Bundesregierung:Auch das Energiegutachten der Bundesregierung kommt zu dem Ergebnis, dass der Atomausstieg die Versorgungssicherheit in keiner Weise gefährden würde. Viele Politiker der atomfreundlichen Regierungsparteien dürfte überraschen, dass laut Gutachten bestimmte Stromimporte mit Laufzeitverlängerung sogar zunehmen würden.
»Walfleisch-Skandal 
 Die beiden japanischen Greenpeace Aktivisten Toru Suzuki und Junichi Sato sind seit zwei Jahren angeklagt. Der Staatsanwalt fordert 1,5 Jahre Gefängnis ihr Vergehen: Das Aufdecken eines Walfleisch-Skandals. Das Urteil wird am 6. September verkündet.
»Neue Ausgabe des Greenpeace-Gentechnikratgebers 
 Greenpeace macht das Einkaufen einfacher: Die neueste Ausgabe des Ratgebers Essen ohne Gentechnik zeigt ganz aktuell, welche Firmen kein gentechnisch verändertes Futter an ihre Kühe, Hühner oder Schweine verfüttern. Eine weitere gute Nachricht für die Verbraucher: Edeka-Nord hat eine neue Eigenmarke angekündigt, für die garantiert kein Genfutter verwendet werden soll.
»Aktivisten beenden Protest auf Ölplattform 
 Ãœber 40 Stunden hielten die vier Kletterer dem arktischen Wetter stand und die Bohrungen von Cairn Energy auf. Jetzt zwang ein eisige Sturm die Aktivisten, Schutz auf der Brücke der Ölplattform zu suchen, wo sie prompt verhaftet wurden.
»Update aus der Arktis: Aktivisten bleiben auf Ölplattform 
 Gute Nachrichten von der Ölplattform Stena Don: Die erste eisige Arktisnacht ist überstanden, die vier Greenpeace-Aktivisten halten ihre Stellung, die riskanten Ölbohrungen ruhen. Jetzt droht Grönlands Sicherheitschef, die Kletterer mit Polizeigewalt zu entfernen und rechtlich zu belangen.
»Merkel knickt vor den Atomkonzernen ein 
 Das Bundeskabinett hat dem diesjährigen Haushaltsbegleitgesetz zugestimmt. Die dringend benötigte Brennelementesteuer ist darin aber vorerst nicht enthalten. Die Atomkonzerne verhandeln derzeit mit der Bundesregierung über Alternativen zu einer Brennelementesteuer. In den vergangenen Wochen hatten sie versucht, mit einer Werbekampagne die öffentliche Meinung zu wenden. Die Bevölkerung ist jedoch weiterhin für die Steuer - wie neueste Umfragen zeigen.
»Genauer betrachtet: Das Energiegutachten der Bundesregierung, Teil 1 
 Die vier Energieszenarien umgab bereits vor ihrer Übergabe an das Wirtschafts- und Umweltministerium - letzten Freitag in Berlin - der Ruch des Tendenziösen: Das an der Erstellung beteiligte Institut EWI wird von den Atomkonzernen RWE und E.ON mitfinanziert. Zunehmend erhärtet sich nun der Verdacht, dass sich die Gutachter weniger dem Anspruch wissenschaftlicher Neutralität als den Wunschvorstellungen der Auftraggeber verpflichtet sehen.
»Facebook, kick die Kohle raus! 
 Seit sechs Jahren ist Greenpeace den Großen der IT-Branche auf den Fersen, um sie auf einen umweltfreundlichen Weg zu bringen. Heute ist Facebook dran. In einem offenen Brief fordert Greenpeace-Geschäftsführer Kumi Naidoo den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg auf, sein Unternehmen klimafreundlicher zu machen. Hintergrund sind die Facebook-Pläne, in Oregon/USA ein riesiges Datenzentrum zu errichten - gefüttert mit schmutzigem Kohlestrom.
»Greenpeace setzt Klimaforschung in der Arktis fort 
 Ein fünfköpfiges Team aus Wissenschaftlern und Greenpeace-Experten bereist für zehn Tage die Südostseite Grönlands. Ziel: die vor einem Jahr im Kangerdlugssuaq-Fjord auf Grönland installierten Messinstrumente einzusammeln und auszuwerten. Eine erfolgreiche Expedition würde erstmals Langzeitdaten über das Fjordwasser liefern, die Rückschlüsse auf die Gletscherschmelze zulassen.
»Die Amflora-Ernte hat begonnen 
 Das sagt eigentlich schon alles: Für die Bundesregierung hat heute Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle die Ernte der Gentechnik-Kartoffel Amflora eröffnet - nicht etwa die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner. Auf 15 Hektar wurde die Kartoffelsorte in diesem Frühjahr in Mecklenburg-Vorpommern ausgebracht. Im März hatte die Europäische Kommission sie für den Anbau zugelassen - gegen den Widerstand der Bevölkerung.
»Greenpeace stoppt riskante Ölbohrung vor Grönland 
 Ãœber eine Woche harrte die Esperanza unter den kritischen Blicken der dänischen Kriegsmarine aus – im Morgengrauen startete die Aktion vor der Westküste Grönlands: Vier Greenpeace-Aktivisten kletterten auf die Bohrinsel Stena Don und stoppten die Probebohrungen der britischen Ölfirma Cairn Energy in der ökologisch sensiblen Arktis.
»Protestaktion in Berlin: Unterschriften gegen Tiefsee-Bohrungen 
 8x10 Meter ist das Banner groß - viel Platz für die Unterschriften, die Dienstag und Mittwoch zusammenkommen sollen. Greenpeace fordert am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor einen Stopp der riskanten Ölbohrungen im Nordost-Atlantik. Die bevorstehende OSPAR-Konferenz im September ist dafür die perfekte Gelegenheit!
»Mogelpackung CCS-Gesetzentwurf 
 Im Jahr 2009 ist sie damit gescheitert, jetzt nimmt die Bundesregierung erneut Anlauf für ein CCS-Gesetz, ein Gesetz zu Abscheidung, Transport und Lagerung von CO2. Doch auch der neue Entwurf ist in wichtigen Fragen unzulänglich, die angebliche Beschränkung auf Demonstration und Forschung reine Augenwischerei. Dahinter steht der Wunsch, die klimaschädliche Kohlekraft salonfähig zu halten.
»Augenwischerei: BP verzichtet auf Grönland-Bohrungen 
 BP will keine Ölbohr-Lizenzen vor der grönländischen Küste erwerben, so die neueste PR-Meldung des Katastrophen-Konzerns. Genau dort protestiert seit einigen Tagen das Greenpeace-Schiff Esperanza gegen die riskanten Tiefseepläne der Ölindustrie. Einsichtig kann man BP allerdings kaum nennen: In der Arktis sind die Bohrungen des Ölmultis längst im Gange.
»Atomkraft ist ein Irrweg, Frau Merkel! 
 Das ist die Botschaft, die Greenpeace Aktivisten an den Kühlturm des Atomkraftwerkes Emsland projiziert haben - als klaren Protest gegen den PRO-Atomkurs der Bundesregierung.
»Nächster Expeditionsabschnitt im Golf gestartet 
 Neue Wissenschaftler, neue Schiffscrew und neue Untersuchungen - die nächste Etappe der Greenpeace-Schiffstour im Golf von Mexiko hat begonnen. Im Fokus diese Woche stehen Wale und Plankton. Die Arctic Sunrise ist am 12. August zu einer dreimonatigen Forschungsreise aufgebrochen, um die Folgen der BP-Ölpest zu dokumentieren.
»Statt Kohle und Atom: Erdgas ist der Schritt zu den Erneuerbaren 
 Erdgas könnte die Lösung in der Debatte um die Laufzeitverlängerung lauten. So das Ergebnis einer aktuellen Studie des Wuppertal Instituts im Auftrag von Greenpeace. Erdgas ist damit der einzige konventionelle Energieträger, der bis zur vollständigen Deckung durch Erneuerbare noch nötig sei.
»Protest gegen Tiefseebohrungen vor Grönland 
 Das Geheimnis um das Ziel der Esperanza ist gelüftet: Gerade stellen sich vor der Westküste Grönlands Greenpeace-Aktivisten der britischen Ölfirma Cairn entgegen. Ein dänisches Kriegsschiff droht bereits mit Arrest. Was passiert in der Baffin Bay?
»Energiebericht muss veröffentlicht werden! 
 Das Bundesministerium für Wirtschaft verzögert die Veröffentlichung eines Berichts an die EU-Kommission, in dem die zukünftige Energieversorgung Deutschlands geregelt ist. Grund für Greenpeace, die Veröffentlichung beim Berliner Verwaltungsgericht einzuklagen. Denn aus dem Bericht geht hervor, ob die zukünftige Stromversorgung Deutschlands auch ohne Laufzeitverlängerungen bei Atomkraftwerken gesichert ist.
»Stuttgarter Busse verheizen Heimat des Orang-Utans 
 Gegen den Einsatz von Palmöl in vier Stuttgarter Linienbussen machen am Samstag Greenpeace-Aktivisten auf dem Stuttgarter Schlossplatz mobil. Der Grund: In Indonesien wird für den wachsenden Bedarf an Palmöl in jeder Minute eine Urwaldfläche so groß wie fünf Fußballfelder für Plantagen zerstört. Dabei wird die Heimat von bedrohten Arten wie dem Orang-Utan vernichtet.
»Auditoren weisen Sinar Mas zurecht 
 Die letzten Urwälder Indonesiens werden in rasendem Tempo für die Palmölproduktion gerodet - meist illegal. Greenpeace weist dem größten indonesischen Palmölhersteller Sinar Mas schon seit 2007 Regenwaldzerstörung und mangelnde Nachhaltigkeit nach. Der Konzern hat dieses Jahr eine unabhängige Untersuchung veranlasst, um die Anschuldigungen von Greenpeace zu überprüfen. Peinlich für Sinar Mas: Die Auditoren bestätigten wesentliche Punkte der Greenpeace-Vorwürfe.
»Neue Ölschwaden im Golf entdeckt 
 Ãœber 35 Kilometer zieht sich die Ölfahne in über 1.000 Meter Tiefe hin. Entdeckt haben sie Wissenschaftler des Woods Hole Instituts für Ozeanographie. Vom schnellen Schwund des Öls keine Spur: Entgegen der Angaben der US-Behörden haben sie keinerlei Hinweise über eine schnelle biologische Zersetzung gefunden.
»Unser Umweltbudget in roten Zahlen 
 Am 21. August hat die Menschheit ihre Ressourcen aufgebraucht, die eigentlich bis zum Jahresende hätten reichen sollen. Das ergeben die Berechnungen des Global Footprint Network, das jährlich das globale Soll und Haben unserer Ressourcen gegenüberstellt. Mehr als vier Monate vor Jahresende ist die Erde im Minus: Rohstoffe sind theoretisch aufgebraucht und Umweltbelastungen, wie Treibhausgase und Müll, können von der Natur nicht mehr getragen werden.
»Fisch im Ausverkauf 
 Den ersten Schritt in Sachen Nachhaltigkeit im Fischsortiment haben deutsche Supermärkte und Discounter bereits getan. Jetzt geht es darum, die guten Vorsätze zu verwirklichen - so das Ergebnis einer aktuellen bundesweiten Recherche. Elf Unternehmen nahm Greenpeace unter die Lupe - und entdeckte bei allen elf kritische Fischprodukte in den Regalen. Auch sind die Produkte oft noch unzureichend gekennzeichnet: die Angabe des genauen Fanggebietes oder der Fangmethode fehlt. So hat der Kunde oft...
»Protest gegen Giftmüllverarbeitung in Mexiko 
 Die mexikanische Bundesbehörde für Umweltschutz ist dafür zuständig, die Industrie zu kontrollieren - theoretisch. Praktisch vergibt sie jedoch Unbedenklichkeitszertifikate an Unternehmen, die die Umwelt verschmutzen und Menschenleben gefährden. Dagegen haben Greenpeace-Aktivisten am Dienstag vor dem Sitz der Behörde in Mexico City demonstriert.
»Atomkonzerne zocken Deutschland ab! 
 Mit diesem Slogan haben Greenpeace-Aktivisten heute vor der Leipziger Strombörse EEX demonstriert. Der Anlass: Angela Merkels Besuch bei der Börse im Rahmen ihrer Energiereise. Die Aktivisten demonstrieren gegen eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke und fordern die Einführung einer Brennelementesteuer.
»Grönland riskiert Ölpest 
 Keine Bohrerfahrung in kalten Gebieten, kein Notfallplan oder genügend Rücklagen - kaum Voraussetzungen für neue Ölbohrungen in der Arktis. Trotzdem wird die britische Ölfirma Cairn Energy mit Genehmigung Grönlands nahe der Diskobucht bohren. Hat man nichts aus der BP-Ölpest im Golf gelernt?
»Unbestechlich, fantasievoll, unbequem 
 Herzlichen Glückwunsch Greenpeace! Führende Politiker, Wirtschaftsvertreter und Wissenschaftler gratulieren der Umweltorganisation zu ihrem dreißigjährigen Bestehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel lobt die kontinuierliche und fachkundige Sacharbeit, mit der Greenpeace zu den Diskussionen einzelner Themenfelder beiträgt. Greenpeace leiste einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für den Schutz von Umwelt und Natur.
»Entgegen offiziellen Angaben: Großteil des Öls schädigt weiter den Golf 
 Dreiviertel der BP-Ölpest im Golf verschwunden? Von wegen! Wissenschaftler haben diese umstrittene Meldung der US-Behörde für Ozeane und Atmosphäre (NOAA) unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Nicht 24 Prozent, sondern 79 Prozent des ausgelaufenen Öls belasten weiter das empfindliche Ökosysystem.
»Stromaufwärts zu sauberem Strom 
 Welche politische Strategie kann unser Klima retten? Wie wird Energie gespeichert? Wie hängt unser Energieverbrauch mit der weltweiten Armut zusammen? Viele spannende Fragen und Antworten erwarten die Besucher des vierten Energiekongresses von Greenpeace Energy am 24. und 25. September in Berlin. Die Informationen und Diskussionen sind für Laien ebenso interessant, wie für gut informierte Kritiker. Kongressorganisatorin Lena Wäbs erzählt im Interview mehr.
»Stromkonzerne drohen mit Atomausstieg 
 Die Energieversorger drohen: Wenn die Brennelementesteuer kommt, schalten wir die Atomkraftwerke ab. Nur zu, sagt Greenpeace. Schließlich wünscht ein Großteil der Bevölkerung schon lange einen schnellen Atomausstieg - und eine Stromversorgung ohne die alten Atommeiler ist kein Problem.
»Stellungnahme zum Buch Die Wahrheit über IKEA von Johan Stenebo 
 Am Sonntagabend ist in der Sendung titel thesen temperamente über das Buch Die Wahrheit über IKEA eines ehemaligen Spitzenmanagers des schwedischen Möbelimperiums IKEA berichtet worden. Johan Stenebo, der sich selbst als Fan und Unterstützer von Greenpeace bezeichnet, äußert sich in dem Buch auch über Greenpeace. Es gibt einige Passagen in dem Buch, die wir richtig stellen und kommentieren wollen.
»Sylter Außenriff: Dokumentation wird fortgesetzt 
 Erneut werden Greenpeace-Meeresbiologen in den kommenden Wochen das geschaffene Meeresschutzgebiet im Bereich des Sylter Außenriffs untersuchen. Seit zwei Jahren schützen rund 40 Seemeilen westlich der Nordseeinsel Sylt von Greenpeace versenkte Felsbrocken das Gebiet vor zerstörerischer Fischerei mit Grundschleppnetzen. Die aktuelle Tauchexpedition mit dem Aktionsschiff Beluga II ist Teil einer im vergangenen Jahr begonnenen Langzeituntersuchung.
»Unterstützung für polnischen Urwald 
 Greenpeace-Aktivisten haben am Donnerstag vor der polnischen Botschaft in Berlin protestiert. Dabei übergaben sie der Pressesprecherin der Botschaft eine Protestnote von Greenpeace-Geschäftsführerin Brigitte Behrens. In Warschau campieren Aktivisten bereits seit mehreren Tagen auf dem Dach des Umweltministeriums. Sie wollen damit auf die Bedrohung des Bialowieza-Urwaldes aufmerksam machen.
»Russische Krisenregionen sind nukleares Pulverfass 
 Durch zerstörte Hochspannungsleitungen und durch Rauch und Hitze versagende Notstromgeneratoren, kann es dazu kommen, dass die notwendige Kühlung von Atomreaktoren ausfällt. Sollte die Stromversorgung russischer Atomkraftwerke ausfallen, könnte es in den Anlagen zu nicht mehr beherrschbaren Notfallsituationen kommen. Deshalb fordert Greenpeace die russische Regierung auf, die bedrohten Atomreaktoren sofort herunterzufahren und die Öffentlichkeit umfassend über die Sicherheitslage der betroffe...
»Expeditionstour zur Ölpest im Golf 
 In einigen Stunden startet das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise in den Golf von Mexiko. Greenpeace sammelt bis Oktober direkt vor Ort Daten und Informationen über die Auswirkungen einer der größten Ölkatastrophen weltweit. Die deutsche Forschungstaucherin Regine Frerichs ist als langjährige Greenpeace-Mitarbeiterin mit an Bord. Im Interview berichtet sie von ihren Beweggründen und Erwartungen an die Tour.
»Europas wilde Wälder 
 Uralte Buchen, dichtes Unterholz, federnder Boden - ganz Europa war einmal von dichten Urwäldern überzogen. Markus Mauthe hat die wenigen Gebiete unsere Kontinents aufgespürt und fotografiert, die ihren ursprünglichen Charakter bewahrt haben. In seiner Mulitvisionsshow Europas wilde Wälder kombiniert er Fotos, Musik, Geschichten und Information zu einem Erlebnis. Lassen Sie sich in die Zeit entführen, bevor wilde Wälder bewirtschafteten Feldern weichen mussten.
»Giftige Chemikalien in Thailands Kanälen 
 Mit einer Aktion hat Greenpeace Thailand gestern auf die erschreckend hohe Schadstoffbelastung thailändischer Kanäle aufmerksam gemacht. Am Samrong-Kanal bei Bangkok nahmen in Schutzanzüge gekleidete Aktivisten Sedimentproben und ließen eine Warnboje mit der Aufschrift „Achtung: Gift“ schwimmen. Sie wollen erreichen, dass die thailändische Regierung schadstoffintensive Industrien strenger kontrolliert.
»Flammen erreichen verstrahlte Gebiete 
 Die Feuer in Russland haben bereits in radioaktiv verseuchten Gebieten gewütet. In der Gegend um die Stadt Brjansk nahe der Grenze zu Weißrussland und der Ukraine sollen schon vor Tagen zahlreiche Brände gezählt worden sein. Bestätigt wurden ebenfalls Brände in der Nähe der Atomanlage Majak. Beide Regionen gelten wegen der hohen radioaktiven Strahlung durch Atomunfälle zu den gefährlichsten der Welt. Wir fragen Greenpeace-Atomexperten Christoph von Lieven nach den Folgen.
»Majak & Tschernobyl durch Brände bedroht 
 Seit fast zwei Wochen wüten Feuer in Russlands Wäldern. Durch die ungewöhnliche Hitzewelle sind viele Brände außer Kontrolle geraten. Sie nähern sich russischen Atomanlagen und könnten schwere Folgen haben. Besonders gefährdet sind Gebiete um die Wiederaufarbeitungsanlage Majak und um Tschernobyl. Majak war 1957 Schauplatz der größten Atomkatastrophe vor Tschernobyl (1986). Nachdem Greenpeace-Experten Satellitenbilder ausgewertet und mit den Bränden abgeglichen haben, mussten russische Behörd...
»Sinar Mas verwässert Audit-Ergebnisse 
 Der größte indonesische Palmölproduzent Sinar Mas hat heute auf Greenpeace-Vorwürfe reagiert. Seit 2007 hat Greenpeace mehrfach aufgedeckt, wie Sinar Mas wertvollen Urwald für industrielle Zwecke zerstört. In Jakarta stellte Sinar Mas die Ergebnisse einer unabhängigen Überprüfung auf elf Konzessionen vor. Die Auditoren selbst waren von der Pressekonferenz ausgeschlossen, sodass der Konzern die Ergebnisse ganz in seinem Sinne interpretieren konnte.
»Tiefer, riskanter, kurzsichtiger 
 Greenpeace Brasilien gegen Tiefseebohrungen: Vor der BP-Zentrale in Sao Paulo schütteten Aktivisten vier Barrel, etwa 450 Liter, künstliches Öl aus. Sie erinnern an die Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko und warnen vor ähnlichen Unfällen vor der brasilianischen Küste. Dort fördert der Konzern Petrobras Erdöl aus einem neuen riesigen Ölfeld. Er bohrt in bis zu 2.200 Metern Tiefe. Das gerade geschlossene Bohrloch im Golf von Mexiko lag in nur 1.500 Metern Tiefe. Es dauerte drei Monate ...
»Klimakollaps: Nehmen Wetterextreme zu? 
 Lesen Sie hier ein Interview mit unserem Klimaexperten Karsten Smid. Vor Grönland bricht ein riesiger Eisberg vom Petermann-Gletscher ab, in Russland toben Jahrhundertfeuer, die weltweiten Messstationen melden Hitzerekorde, und in Pakistan versinken die Menschen in Regenfluten. Lesen Sie zu den Wetterextremen ein Interview mit unserem Klimaexperten Karsten Smid.
»Nachlese: Grüße vom Klimastern 
 Es ist schon verrückt: in Russland toben Jahrhundertfeuer, die weltweiten Messstationen melden Hitzerekorde, und in Pakistan versinken die Menschen in Regenfluten. Aber bei der Klimakonferenz in Bonn, ist von einer Notsituation nichts zu spüren. Das Weltklima scheint verrückt zu spielen, aber im klimatisierten Hotel Maritim geht das Geschachere um einen Welt-Klimavertrag weiter wie bisher: ergebnislos. Es ist ein Paralleluniversum, in dem 3.000 Teilnehmer und Delegierte aus 197 Ländern versuc...
»Petermann-Gletscher: Das Klima wandelt sich 
 Vor Grönland ist ein riesiger Eisberg vom Petermann-Gletscher abgebrochen. Ein Bruchstück von einer Fläche von 260 Quadratkilometern - viermal so groß wie der New Yorker Stadtteil Manhattan. Die Platte ist halb so dick, wie das Empire State Building in New York hoch ist. Das Wasser des Eisbergs könnte die gesamte USA 120 Tage lang mit Trinkwasser versorgen. Und die Politik schläft.
»Das bisschen Restöl 
 Wo ist das Öl im Golf von Mexiko hin? Rund drei Viertel der Ölpest soll bereits biologisch zersetzt, verdunstet, abgefackelt und eingesammelt worden sein. Das gab die US-Behörde für Ozeane und Atmosphäre (NOAA) bekannt. Bleiben schlappe 200 Millionen Liter übrig - immerhin knapp die fünffache Menge des Ölunfalls der Exxon Valdez!
»Die Zeit rennt uns davon 
 Rekordhitze und sintflutartige Regenfälle: Doch die Politik reagiert so, als sei noch alle Zeit der Welt, um der Bedrohung des Klimawandels Herr zu werden. Heute ist in Bonn das vorletzte Vorbereitungstreffen für den nächsten Klimagipfel zu Ende gegangen - wieder ohne nennenswertes Ergebnis. Martin Kaiser, Leiter der Internationalen Klimapolitik bei Greenpeace, kommentiert.
»Hiroshima: 65. Jahrestag 
 Am 6. August vor 65 Jahren zerstörte eine Atombombe die japanische Stadt Hiroshima, drei Tage später explodierte eine weitere Bombe über Nagasaki. 140.000 Menschen starben sofort, weitere Hunderttausende erlagen in den darauffolgenden Monaten, Jahren und Jahrzehnten den Folgen der Strahlung. Um der Opfer zu gedenken und ein Zeichen für eine atomwaffenfreie Welt zu setzen, versammelten sich heute Morgen 55.000 Menschen in Hiroshima.
»Key Visual gesucht 
 Holy makerel! Irgendwie ist die Kunde von dem Logo-Wettbewerb, mit dem Greenpeace zur Zeit ein Logo für Erneuerbare Energien sucht, über den Kanal geschwappt: Der Online-Auftritt der renommierten britischen Zeitung The Independent hat gestern darüber berichtet. Wir sind hoch erfreut und tief geschmeichelt!
»APP zerstört die indonesischen Tigerwälder 
 Greenpeace-Aktivisten haben am Donnerstag mit einem riesigen Banner in den indonesischen Tigerwäldern nahe Jambi protestiert. Damit machen sie auf die andauernde Urwaldzerstörung durch den Zellstoff- und Papiergiganten Asia Pulp & Paper (APP) aufmerksam. Ihre Botschaft: APP - Stoppt die Zerstörung der Tigerwälder! Tebo Multi Agro (TMA), eine Tochtergesellschaft des APP-Konzerns schlägt derzeit aktiv in dem Gebiet ein.
»Ã–lpest in China bis zu 60 Mal größer als offiziell angegeben 
 Fast drei Wochen sind seit der Explosion zweier Öl-Pipelines in der chinesischen Hafenstadt Dalian vergangen. Gemeinsam mit Greenpeace hat Richard Steiner (University of Alaska) die ökologischen Folgen für die Region eingeschätzt und das Ausmaß der Ölpest hochgerechnet: Entgegen der offiziellen Daten scheinen bisher 60.000 bis 90.000 Tonnen Rohöl ausgeflossen zu sein - mehr als beim Ölunglück der Exxon Valdez 1989 in Alaska.
»Kanada: Trennt Öl und Staat 
 Am gestrigen Dienstag haben sich Greenpeace-Aktivisten vom Calgary Tower abgeseilt und in fast 160 Metern Höhe ein großes Banner aufgespannt: Trennt Öl und Staat. Mit der Aktion am Wahrzeichen der Stadt Calgary wiesen die Aktivisten auf die enge Verflechtung zwischen der kanadischen Regierung und der Erdölindustrie hin.
»Aufgeschoben gleich aufgehoben? 
 Fast alle großen Hersteller von Handys und PCs haben ihre Fristen nicht eingehalten: Zum Jahreswechsel 2009/2010 wollten unter anderem Dell, Samsung, Acer, HP und Toshiba die giftigen Stoffe Polyvinylchlorid (PVC) und alle bromhaltigen Flammschutzmittel (BFR) aus ihren Elektronikprodukten verbannen. Dieses Versprechen hatte Greenpeace den Herstellern 2006 mit der Kampagne Grüne Elektronik abgerungen. Anlass waren unter anderem die katastrophalen Konsequenzen für Menschen und Umwelt, die der g...
»Pestizidtest Johannisbeeren 
 Nach dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat nun auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Kritik an den Greenpeace-Untersuchungen zu Pestizid-Rückständen in deutschen Johannisbeeren geäußert. Ein unabhängiges Labor hatte im Auftrag von Greenpeace im Juli Himbeeren und Johannisbeeren auf Pestizidrückstände untersucht. Eine Himbeerprobe wurde als nicht empfehlenswert eingestuft, in fast jeder der 13 Johannisbeer-Proben wurden so genannte Mehrfachbelastu...
»Bestes verfremdetes BP-Logo gekürt 
 Vor drei Monaten rief Greenpeace Großbritannien zum Wettbewerb auf: Gesucht wurde ein neues Logo für BP, das zeigt, wofür der Ölmulti wirklich steht. Über 2.000 kreative Designvorschläge, über zwei Millionen Klicks auf die digitale Logo-Sammlung und über 25.000 Stimmen, die das Siegermotiv gekürt haben. And the winner is...
»Turtle vs Tata 
 Meeresschildkröte gegen Großkonzern - Greenpeace Indien geht mit einem Computerspiel kreative Wege, um auf die Gefahren des Dhamra Hafens aufmerksam zu machen. Der Spieler muss seine Schildkröte (engl. Turtle) möglichst viel fressen lassen und dabei den Tata-Dämonen aus dem Weg gehen. In der Realität stehen die Chancen der Meeresschild- kröten weniger gut: Der riesige Dhamra Hafen, den Tata Steel zusammen mit L&T entwickelt, ist keine fünf Kilometer von ihren Nistplätzen entfernt. Der Schiffs...
»Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard mit Greenpeace im Kongo 
 Mitten im Herzen der Demokratischen Republik Kongo ergaunern sich internationale Holzfirmen gegen ein bisschen Salz und Bier jahrelange Einschlagsrechte im tropischen Regenwald. Die französische Schauspielerin Marion Cotillard begleitet Greenpeace in die Region Oshwe und wird Augenzeugin der Plünderung. Vor Ort trifft sie die betroffenen Menschen und berichtet im Videoblog von ihren Erlebnissen.
»Illegaler Gen-Mais unschädlich gemacht 
 Greenpeace Italien deckt auf: Illegaler Gen-Mais wächst auf mindestens zwei italienischen Feldern! Damit er die umliegenden Felder nicht kontaminiert, haben Greenpeace Aktivisten aus Italien, Österreich und Deutschland die Blütenstände der genmanipulierten Maispflanzen auf einem der Felder abgeschnitten und entsorgt. So verhindern sie, dass Insekten und Wind die Pollen verbreiten. Auf weiteren Feldern wird Gen-Mais vermutet. Greenpeace Italien fordert die italienische Regierung auf konsequent...
»Falsche Versprechungen - Sinar Mas zerstört weiter Urwald 
 Die Verwüstung geht weiter. Ein neuer Greenpeace-Report deckt auf, wie Palmölgigant Sinar Mas entgegen der eigenen Zusagen weiter den indonesischen Regenwald vernichtet. Für seine Lügengeschichten ist Sinar Mas längst bekannt: Greenpeace weist dem Konzern seit Jahren illegale Rodungen von Torfland und hoch schützenswerten Waldgebieten nach.
»Ein Jahr GreenAction - Zeit für eine kleine Bilanz 
 GreenAction hat Geburtstag: Am 31. Juli 2009 erblickte die Kampagnen-Community für Umweltthemen das Licht des Internets. Ziel war es, Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen für ihre Mitmachaktionen eine offene Plattform zu schaffen. Und das ist gelungen! Zum ersten Geburtstag freut sich GreenAction über mehr als 7.100 registrierte Aktivistinnen und Aktivisten. Und diese sind ausgesprochen aktiv, sie haben im ersten Jahr mehr als 960 Kampagnen initiiert.
»Die Summe der Pestizide ist die Gefahr 
 Greenpeace hält an den Ergebnissen des Pestizidtests fest: Pestizid-Cocktails in Johannsibeeren können gesundheitsgefährdend sein. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) behauptete am 28. Juli, dass diese Schlussfolgerung falsch sei, weil die Grenzwerte der einzelnen Pestizide in keiner Probe überschritten waren. Was das BVL dabei übersieht: Die Summe der Wirkstoffe macht bei den untersuchten Beeren die potentielle Gefahr aus.
»Verlierer des Tages 
 Rechenschwäche bei BILD-Chef Kai Diekmann (46) und Bundesamt für Lebensmittelsicherheit (8): Das Bundesamt denkt, dass mehrfach belastete Johannisbeeren völlig unbedenklich seien solange die einzelnen Pestizide unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes bleiben. BILD stößt übereifrig ins gleiche Horn und wiehert mit dem Amtsschimmel um die Wette. Greenpeace meint: Nachsitzen! Wer nur 0,5 Promille Wein, 0,5 Promille Bier und 0,5 Promille Schnaps im Blut hat, darf trotzdem nicht mehr Autofahren.
»Mit 100 Sonnenschirmen gegen neues AKW 
 Das Meer aus Sonnenschirmen am Lido di Venezia nimmt heute eine besondere Form an: 30 Greenpeace-Aktivisten aus Italien und Österreich haben 100 gelbe Schirme zu einem Anti-Atomkraft-Zeichen angeordnet. 2.000 Quadratmeter ist es groß. Sie protestieren damit gegen die vier neuen Atomkraftwerke, die Ministerpräsident Berlusconi in Italien bauen lassen will. Eines soll an der oberen Adria stehen - so dass im Urlaubsparadies bei Venedig bald nicht mehr nur die Sonne strahlt.
»Ã–lpest im Golf - Vorzeichen des BP-Skandals 
 100 Tage sind seit der Havarie der BP-Plattform Deepwater Horizon vergangen - Zeit für einen Blick zurück. Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist kein Zufall. Vorfälle, die auf Probleme hindeuteten, wurden im Vorfeld der Explosion ignoriert. Seit Jahren gibt es zahlreiche Hinweise auf Sicherheitslücken im BP-Förderbetrieb.
»Ã–kologische Bilanz von BP im Keller 
 BP rechnet ab - Greenpeace auch: Während BP seine Halbjahreszahlen vorstellt, protestieren Greenpeace-Aktivisten vor der deutschen Konzernzentrale in Bochum gegen die gefährlichen Investitionen in Tiefseebohrprojekte. Parallel schließen englische Aktivisten rund 50 BP-Tankstellen in London und fordern eine Abkehr vom Öl. Rund 19 Milliarden Dollar will BP im kommenden Jahr in riskante Ölförderprojekte stecken - für den ehemals groß angekündigten Ausbau der Erneuerbaren Energien bleibt gerade e...
»Neuseeland: Oily People warnen vor neuen Tiefseebohrungen 
 Eine Szene fast wie in einem Horrorfilm: Ölverseuchte Menschen am Strand. Mit dieser Aktion protestieren neuseeländische Greenpeace-Aktivisten am Muriwai Beach gegen neue Tiefseebohrungen. Der Anlass ist kaum weniger erschreckend: Energie-Minister Gerry Brownlee wird bis Ende August die Vergabe neuer Lizenzen für Erkundungsbohrungen vor der Nordinsel Neuseelands verkünden - auf einer Fläche halb so groß wie Deutschland.
»Röttgen muss Taten folgen lassen 
 Wird sich Umweltminister Röttgen für ein Verbot von Ölbohrungen in der Tiefsee einsetzen? Diese Frage beschäftigte Donnerstag Abend zahlreiche Zuschauer beim ZDF-Polit-Talk Maybrit Illner. Gestellt hat sie Heike Kleinschmidt, Aktivistin bei Greenpeace.
»Greenpeace-Proteste international (regelmäßiges Update) 
 Seit Beginn der von BP verursachten Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist Greenpeace USA vor Ort, um das Ausmaß der Ölpest zu dokumentieren. Weltweit fordern Greenpeace-Büros mit Online- und Offline-Aktionen ein Ende der gefährlichen Tiefseebohrungen. Wo fanden – und finden – in den Greenpeace-Ländern Aktionen statt?
»China: Neues Ölunglück 
 Nicht einmal einen Tag nach der vorläufigen Schließung des Bohrlochs im Golf von Mexico folgt der nächste große Ölunfall: Nach der Explosion zweier Erdöl-Pipelines in der chinesischen Hafenstadt Dalian am 16. Juli hat sich bereits ein großer Ölteppich gebildet. Greenpeace-Experten sind vor Ort, um die Ausmaße des Unglücks und den Kampf gegen die Ölpest zu dokumentieren.
»Greenpeace entert österreichische BP-Zentrale 
 BP - Raus aus der Tiefsee! - Mit dieser Botschaft haben Greenpeace-Aktivisten die Fassade des BP-Bürogebäudes in Wien-Neudorf verhüllt. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, erhielt der Ölkonzern ein 225 Quadratmeter großes Transparent mit mehreren hundert Protestunterschriften.
»Arktis-Expedition zum Anfassen 
 Die Esperanza ist aus der Arktis zurück. Heute morgen ist sie in den Kieler Hafen eingelaufen. Samstag und Sonntag, 24./25. Juli, kann jeder das Expeditionsschiff von 10 bis 17 Uhr beim Open Ship hautnah erleben. Unterhalten Sie sich mit der Crew oder werfen Sie einmal einen Blick in das Bord-Labor! Drei Monate lang haben Klima- und Meeresexperten von Greenpeace gemeinsam mit Wissenschaftlern erforscht, was die Arktis bedroht. Von ihrer Forschungsreise haben sie viele Erkenntnisse und Geschic...
»Minister Brüderle soll Tiefseebohrungen verbieten lassen 
 Mit einer meterhohen künstlichen Ölfontäne vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin erinnern heute ölverschmierte Greenpeace-Aktivisten an das hohe Risiko von Tiefseebohrungen. Sie fordern Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) auf, dagegen vorzugehen. Die Chance bietet sich jetzt: Brüderle kann das Thema bei der OSPAR-Konferenz - zuständig für den Meeresschutz der Nordsee und des Nordatlantik - noch bis zum 13. August auf die Tagesordnung setzen.
»Greenpeace-Schiff startet in den Golf 
 BP ist nicht untätig geblieben, um das tatsächliche Ausmaß der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zu vertuschen. So werden Informationen dosiert und gefiltert, giftige Bindemittel verharmlost und die Unfallstelle abgeriegelt. Um unabhängige Daten von vor Ort zu erhalten, sendet Greenpeace das Schiff Arctic Sunrise in das Katastrophengebiet. Mit an Bord wird die deutsche Forschungstaucherin und langjährige Greenpeace-Aktivistin Regine Frerichs sein.
»Hintermann des Patent-Streits: Monsanto 
 Es steht eine Grundsatzentscheidung an: Dürfen Pflanzen und Tiere als Patent beansprucht werden? Am 20. Juli fand eine Anhörung zu dieser Frage beim Europäischen Patentamt (EPA) statt. Ein breites Bündnis von Organisationen machten ihrem Ärger deshalb vor dem EPA in München Luft und protestierte gegen die Patente auf Saatgut, Pflanzen, Tiere und Lebensmittel. Nach der Demonstration gab es im Patentamt eine Überraschung: Ein Mitarbeiter von Monsanto gab am Rande der Anhörung zu, dass es bei de...
»Der Prozess gegen das Multinationale Unternehmen Cargill 
 Im Staat Mato Grosso hat die Firma Cargill 19 Silos und einen illegalen Hafen in den Amazonas-Regenwald gebaut. Große Teile der Soja-Ernte werden in dieser Cargill-Anlage verladen und nach Europa exportiert. Die gesetzlich vorgeschriebene UVP wurde nie durchgeführt und seit der Fertigstellung 2003 wird jetzt illegal Soja verschifft.
»Amazonas-Hafen Schuld an Rodung? 
 In einer öffentlichen Anhörung hat der Getreidekonzern Cargill seine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgestellt. Der Fall: Vor zehn Jahren hatte der Konzern ohne Genehmigung einen Hafen am Amazonas gebaut. In diesem Hafen wurde vor allem Soja verschifft. Die Frage ist, inwieweit dieser Hafen die massive Abholzung des brasilianischen Regenwaldes begünstigt hat. Nun vermutet die Staatsanwaltschaft, dass Cargill Daten für den Report gefälscht hat.
»Indonesien braucht seinen Urwald 
 Tausende Kubikmeter Tropenholz aus Sumatra wollte das Unternehmen April zu Papier und Zellstoff verarbeiten. Doch 25 Greenpeace-Aktivisten erschwerten gestern die Beladung des Frachtkahns, der das Holz von der indonesischen Halbinsel Kampar zur Papierfabrik in Pangkalan Kerinci transportieren sollte. Mit einem Banner forderten sie: April, hör auf unsere Zukunft zu zerstören!
»Ã–lleck laut BP dicht 
 Nach einer Serie missglückter Reparaturmaßnahmen meldet BP, das sprudelnde Öl im Golf von Mexiko sei vorerst gestoppt. Ob der neue Auffangzylinder hält, ist aber fraglich. Noch befindet sich die Konstruktion in der Testphase. BP auf die Schulter klopfen wäre kaum angebracht: Knapp drei Monate Ölpest haben ihre Spuren hinterlassen. Die Folgeschäden der Katastrophe sind mit dem gestopften Leck noch lange nicht behoben.
»Wo wuchs illegaler Genmais? 
 Mecklenburg-Vorpommern macht den Anfang: Als einziges gibt das Land freiwillig an Greenpeace und Bioland weiter, wo in diesem Jahr gentechnisch verunreinigtes Maissaatgut ausgesät wurde. Auf 53 Hektar wuchs das verunreinigte Saatgut der Firma Pioneer Hi-Bred demnach. In sieben anderen Bundesländern sind zum Teil wesentlich größere Flächen betroffen. Nun sind die Maispflanzen vernichtet, für den Schaden will der Saatgutproduzent aber nicht aufgekommen.
»Update: Hafenkräne besetzt 
 Greenpeace-Aktivisten üben weiter Druck auf die Kohle-Industrie und die israelische Regierung aus: Heute besetzen sie große Kräne im Hafen von Hadera. Dort soll Kohle verladen werden. Greenpeace Mittelmeer setzt sich so gegen den Bau eines zweiten israelischen Kohlekraftwerks in der Küstenstadt Ashkelon ein.
»Greenpeace-Proteste deutschlandweit (regelmäßiges Update) 
 Seit Juli 2010 sind ehrenamtliche Greenpeace-Aktivisten deutschlandweit unterwegs und informieren über die aktuelle Kampagne gegen Tiefseebohrungen: Raus aus der Tiefsee! Welche Aktionen fanden bisher wo statt?
»Greenpeace-Proteste International (regelmäßiges Update) 
 Seit Beginn der von BP verursachten Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist Greenpeace USA vor Ort, um das Ausmaß der Ölpest zu dokumentieren. Weltweit fordern Greenpeace-Büros mit Online- und Offline-Aktionen ein Ende der Abhängigkeit vom Öl. Wo fanden - und finden - in den Greenpeace-Ländern Aktionen statt?
»CCS-Gesetzentwurf so oder so ein Witz 
 Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) haben heute einen Gesetzentwurf zur Abscheidung und Endlagerung von CO2, den sogenannten CCS-Gesetzentwurf, vergestellt. Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid kritisiert und kommentiert den Entwurf.
»Proteste gegen Tiefseebohrungen 
 22 Greenpeace-Aktivisten holen die Öl-Katastrophe aus dem Golf von Mexiko nach Brüssel. Ölverschmiert demonstrieren Greenpeacer aus Belgien, Frankreich und Deutschland heute vor dem Sitz des EU-Energiekommissars Günther Oettinger gegen Tiefseebohrungen. Dort trifft sich Oettinger mit 18 Managern der größten Ölkonzerne, um zu besprechen, welche Konsequenzen sie für Europa aus der Öl-Katastrophe ziehen.
»Trickserei um Gentechnik 
 Die Europäische Kommission möchte es sich leicht machen: Anstatt selbst genaustens zu prüfen, ob der Anbau einer gentechnisch veränderten Pflanze Risiken birgt, will sie die Verantwortung auf die Mitgliedsstaaten abwälzen. Das wäre der Effekt des neuen Zulassungsverfahrens, das die Europäische Kommission heute vorschlägt. Die EU könnte schnell neue gentechnisch veränderte Pflanzen zulassen, räumt den einzelnen Staaten aber ein, sie auf nationaler Ebene zu verbieten.
»Größte Datensammlung zur Ozeanversauerung 
 Ãœber sechs Wochen haben Wissenschaftler des IFM-Geomar in der Arktis die Ozeanversauerung erforscht. In sogenannten Mesokosmen, großen Reagenzgläsern, haben sie verschiedene Versauerungsgrade simuliert. Dabei haben sie Werte genommen, die dieses Jahrhundert zu erwarten sind, wenn die Kohlendioxid-Emissionen nicht sinken. Wie kommen die Lebewesen der Arktis mit dem niedrigen pH-Wert zurecht? Was verändert sich im Ökosystem? Mit den Experimenten haben die Wissenschaftler die größte Datensammlun...
»Verbraucher trifft Verbraucherministerin - ein Interview 
 Viele Menschen unterstützen die Greenpeace-Kampagnen seit Jahren im Internet: schicken Protestmails, formulieren Slogans oder unterschreiben Petitionen. Zwei von ihnen haben uns nun erstmalig bei der Übergabe von Botschaften und Postkarten gegen Gen-Pflanzen an Verbraucherministerin Aigner begleitet.
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